In meiner Praxis ergänze ich die logopädische Behandlung durch craniosakrale Techniken. Dabei betrachte ich nicht nur einzelne Symptome oder Funktionsstörungen, sondern beziehe auch die körperlichen Strukturen und Zusammenhänge mit ein, die für Sprache, Stimme, Atmung und Schlucken von Bedeutung sind.

Welche Bereiche können einbezogen werden?

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Strukturen im Kopf-, Gesichts- und Halsbereich sowie deren Verbindung zum gesamten Körper. Dazu gehören unter anderem die Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, das Zungenbein, der Kehlkopf, das Zwerchfell und die Halswirbelsäule.

Eine ergänzende körperorientierte Behandlung kann insbesondere bei folgenden Beschwerden und Funktionsstörungen in die logopädische Therapie einbezogen werden:

  • Bruxismus (Zähneknirschen und Zähnepressen) sowie Kieferbeschwerden
  • Verspannungen im Gesichts-, Kopf- und Nackenbereich
  • Auffälligkeiten der Mund- und Schluckmotorik
  • Gesichtslähmungen (Fazialisparesen)
  • Funktionelle Beschwerden im Zusammenhang mit kieferorthopädischen Behandlungen
  • Stimm- und Atembeschwerden

Auch bei komplexeren Beschwerdebildern, beispielsweise chronischen Kopfschmerzen oder Rückenbeschwerden, können körperliche Zusammenhänge in die therapeutische Betrachtung einbezogen werden.

Körperorientiert behandeln – logopädisch begleiten

Die craniosakralen Techniken werden individuell ausgewählt und ergänzend in die logopädische Behandlung eingebunden. Dabei stehen die persönlichen Voraussetzungen, die vorhandenen Funktionen und die jeweiligen therapeutischen Ziele im Mittelpunkt.

Die Behandlung erfolgt mit achtsamen manuellen Techniken und einer ruhigen, zugewandten Arbeitsweise.

Meine Qualifikation

Fachtherapeutin für Craniosakrale Therapie. Vollständig abgeschlossene Weiterbildung bei Logotrain mit allen Ausbildungsmodulen, Supervision und Zertifikat. Ergänzende Fortbildungen zur Vertiefung craniosakraler und osteopathischer Zusammenhänge.

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